Wer glaubt, der zittert nicht.
Er überstürzt nicht die Ereignisse.
Er ist nicht pessimistisch eingestellt.
Er verliert nicht die Nerven.
Glauben, das ist Heiterkeit, die von Gott stammt.
Papst Johannes XXIII.
Jeder kennt sie: Die „Minusmenschen“!
Sie ziehen dich nach unten durch ihre bloße Anwesenheit.
Du kannst ihrer Stimmung nicht entrinnen.
Sie vermitteln nichts als Pessimimus.
Sie machen die Zukunft düster,
Hoffnungen bleiben vergraben und
Erwartungen im Minus.
Ein „Plusmensch“ dagegen – jemand, der Hoffnung und Gelassenheit ausstrahlt – bringt Licht in seine Umgebung,
lässt uns aufatmen,
hilft uns, fröhlich zu bleiben,
löst Hoffnung in uns aus.
Und Hoffnung haben, lässt uns leben, „geht nicht ins Leere“ (Römer 5,5a HFA).
Ich formuliere das mal für mich:
Ich habe Hoffnung … nicht, weil alles sichtbar gut werden wird,
sondern weil Gott mir immer gut ist.
Ich bin beschenkt … nicht, weil alle meine Wünsche erfüllt werden,
sondern weil Gott alle seine Versprechen erfüllt.
Ich bin „plus“ … nicht, weil alle meine Vorhaben gelingen,
sondern weil mein Gott in Gelingen und Scheitern mit mir ist.
Das ist das große „Plus“ in meinem Leben.
Aus dieser Überzeugung heraus weigere ich mich, ein „Minusmensch“ zu werden.




